SwissGAP für Früchte, Gemüse und Kartoffeln

Im Gegensatz zum Standard GLOBALG.A.P. deckt SwissGAP FGK neben der landwirtschaftlichen Produktion auch die Stufe Vermarktung ab. SwissGAP FGK garantiert damit neben der Guten Agrarpraxis eine hohe Lebensmittelsicherheit.

Die technischen Anforderungen des Standards sind in Form einer Checkliste zusammengefasst, die zusätzliche Interpretationen zu den einzelnen Punkten bietet. Weitere Hilfe für die Umsetzung der Anforderungen findet man in der Umsetzungsdokumentation.

Dank neutralen und unabhängigen Kontrollen der Betriebe durch akkreditierte Inspektions- und Zertifizierungsstellen können sich die Konsumenten zu Recht auf Schweizer Früchte, Gemüse und Kartoffeln verlassen: Nach erfolgreicher Kontrolle durch eine SwissGAP-Inspektionsstelle werden die Produkte der Produzentenbetriebe anerkannt. Bei den nachgelagerten Vermarktungsbetrieben findet zusätzlich ein Rückstandsmonitoring statt. Die Zertifizierung der Produkte findet auf dieser Stufe statt. Erst nach der Zertifizierung gelangen die offiziellen SwissGAP-Produkte an die Konsumenten.

Mitteilungen:

Wichtigste Änderungen von SwissGAP zu Version 2017

1.Januar 2017: Anforderungen Mehrfachrückstände angepasst.
Bei den Anforderungen Mehrfachrückstände werden Grapefruit neu separat gelistet. Befristet bis 31.12.2018 ist je ein Wirkstoff mehr erlaubt als für die anderen Zitrusfrüchte. Auch für Bananen ist je ein Wirkstoff mehr erlaubt. Diese Lockerung ist befristet bis 31.10.2017.
Details im pdf: Anforderungen Mehrfachrückstände